Krankheitsbilder 2017-10-25T10:39:30+00:00

Krankheitsbilder

Welche Erkrankungen werden von einem Kinderchirurgen behandelt?

Die Kinderchirurgie beschäftigen sich mit einer Vielzahl von typischen Erkrankungen im Kindesalter. Viele davon müssen nicht zwingend während eines mehrtägigen Krankenhausaufenthaltes behandelt werden. Heutzutage macht es die moderne Medizin möglich einige Eingriffe im Rahmen einer ambulanten Operation schnell und sicher zu behandeln. Welche Vorgehensweise in Ihrem speziellen Fall ideal ist, wird in einem Erstgespräch in unserer Praxis geklärt.

Minimal-invasive Chirurgie

Bei Möglichkeit verwenden wir bei den operativen Eingriffen die Minimal-invasive Chirurgie (MIC). Die sogenannte „Knopflochchirurgie“ bedient sich kleinerer Schnitte und hat auch nur kleinere Verletzungen von Haut und Weichteilen zur Folge. Diese Operationstechnik führt darüber hinaus zu geringeren Schmerzen nach dem Eingriff und zumeist auch zu einer rascheren Erholung und Mobilisation Ihres Kindes.

Folgende typische Kinderkrankheiten werden
unter anderem von uns behandelt:

Beim kindlichen Leistenbruch handelt es sich im Gegensatz zu einem Leistenbruch beim Erwachsenen nicht um eine Schwäche in der Bauchwandmuskulatur, sondern um eine von Geburt an bestehende Verbindung zwischen Bauchraum und Hodensack (oder Schamlippen) welche sich normalerweise noch kurz vor der Geburt verschließt. Findet dieser Verschluss nicht statt, besteht eine offene Verbindung in welche sich Baucheingeweide verlagern können und dann der Leistenbruch auch klinisch feststellbar ist. Es lässt sich durch beispielsweise Darmschlingen die in den Leistenkanal rutschen eine Vorwölbung in der Leiste beobachten. In manchen Fällen kann es hierbei zu einem akuten Problem wie einer Einklemmung kommen, sodass bei der Diagnose Leistenbruch ein operativer Verschluss dieser Verbindung empfohlen wird um solche Komplikationen zu vermeiden.

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Beim Nabelbruch handelt es sich um eine angeborene Lücke im Bereich des Bauchnabels. In den allermeisten Fällen verschwindet die Lücke bis zum dritten Lebensjahr, sodass häufig kein chirurgischer Eingriff notwendig ist. Sollte es zu Beschwerden kommen und die Lücke sich auch nach dieser Zeit nicht verschlossen haben, kann diese operativ verschlossen werden. Im Unterschied zu Erwachsenen ist bei Kindern keine Netzimplantation erforderlich.

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Beim Nabelbruch handelt es sich um eine angeborene Lücke im Bereich des Bauchnabels. In den allermeisten Fällen verschwindet die Lücke bis zum dritten Lebensjahr, sodass häufig kein chirurgischer Eingriff notwendig ist. Sollte es zu Beschwerden kommen und die Lücke sich auch nach dieser Zeit nicht verschlossen haben, kann diese operativ verschlossen werden. Im Unterschied zu Erwachsenen ist bei Kindern keine Netzimplantation erforderlich.

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Die Entwicklung des Hodens findet beim ungeborenen Knaben im Bereich des Bauchraumes statt. Kurz vor der Geburt kommt es zu einer Wanderung des Hodens aus dem Bauchraum in den Hodensack. Bei dieser Wanderung kann es jedoch vereinfacht gesagt zum “steckenbleiben” oder “falschwandern” des Hodens kommen, sodass dieser nicht im Hodensack zu liegen kommt. Da bei einem reifen Neugeborenen dieser Prozess auch noch in den ersten 6 Lebensmonaten stattfinden kann, ist eine Therapie vor diesem Zeitraum nicht notwendig. Ab dem sechsten Lebensmonat ist es sehr unwahrscheinlich, dass der Hoden von alleine in seine richtige Position wandert. Hier wird derzeit eine Therapie vor Abschluss des ersten Lebensjahres empfohlen.

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Durch verschiedenste Ursachen, beispielsweise durch falsche Ernährung, kleinste Verletzungen im Analbereich, mangelnder Flüssigkeitszufuhr, situativer und psychischer Belastungen kann es bei ihrem Kind zu einer milden Verstopfung kommen. Bei dem Toilettengang kommt es nun zu Schmerzen bei der Stuhlentleerung. Ihr Kind versucht diese Schmerzen in Zukunft zu vermeiden, indem es den Stuhl zurückhält. Dadurch kommt es wiederum zu einer weiteren Verstopfung und der Teufelskreis, der sogenannte Schmerz-Retentions-Schmerz-Zyklus beginnt.

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Bei fast allen männlichen Neugeborenen besteht eine angeborene, sogenannte “physiologische” Vorhautverengung. Die Vorhaut ist mit der Eichel verklebt und lässt sich noch nicht zurückziehen. Im Laufe der Entwicklung löst sich normalerweise diese Verklebung von selbst und ist bis zur Pubertät in den meisten Fällen vollständig zurückziehbar.  Keinesfalls sollten gewaltsame Versuche unternommen werden die Vorhaut frühzeitig zurückziehen, da es hier leicht zu Verletzungen und Bildung von Narben und der Entwicklung einer echten und behandlungswürdigen Vorhautverengung kommen kann.

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  • Darmfehlbildungen

  • Bauchschmerzen

  • Stuhl- und Harninkontinenz

  • Lungenfehlbildungen

  • Analatresie

  • Morbus Hirschsprung

  • Zwerchfellhernien

  • Abstehende Ohren

  • Zungenbändchen

  • Blinddarmentzündung

  • Weichteiltumore (Atherome, Lipome, Fibrome)

  • Hämangiome (Blutschwämme)

  • Hodenschmerzen

  • Stoma

  • Künstlicher Darmausgang

  • Bauchwanddefekte wie Omphalocele oder Gastroschisis

  • Meckel‘sches Divertikel

  • Nässender Nabel

  • Omphalitis (Nabelentzündung)

  • Ductus omphaloentericus

  • Nierenfehlbildungen

  • Fehlbildungen des Urogenitaltraktes

  • Vesikoureteraler Reflux

  • Ureterabgangsstenose

  • Uretermündungsstenose

  • Brustwandfehlbildungen

  • Zysten

  • Trichterbrust

  • Kielbrust

Das Patentrezept: einfühlsame ÄrztInnen – ausgeglichene Eltern – glückliche Kinder

Einfühlsame ÄrztInnen sind für Ihr Kind wichtig, um Vertrauen auf- und Ängste abzubauen. Unser Ziel ist es, Ihrem Kind ein liebevolles und respektvolles Ambiente zu schaffen, in dem es sich wohl fühlen kann.

Ihnen als Elternteil helfen wir dabei, einen Überblick über alle Möglichkeiten bei anstehenden Operation zu bekommen. Wir nehmen uns ausreichend Zeit, um Ihre Fragen und Unklarheiten zu klären. Wir sind erst zufrieden, wenn Sie und Ihr Kind unsere Ordination mit einem Lächeln verlassen.

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