Abstehende Ohren lassen sich in den ersten Lebenswochen oft ganz ohne Operation korrigieren. Später hilft eine schonende Ohranlegeplastik: ambulant, in kurzer Narkose, Sie bleiben bei Ihrem Kind, bis es eingeschlafen ist.
Abstehende Ohren sind eine der häufigsten angeborenen Formvarianten im Kopf-Hals-Bereich. Das Hören ist dabei nicht beeinträchtigt, es besteht keine Gefahr für die Gesundheit Ihres Kindes, und Sie müssen nichts überstürzen. Wichtig ist nur zu wissen, dass es zwei sehr unterschiedliche Behandlungswege gibt und dass der eine davon ein enges Zeitfenster hat.
Die Ohrmuschel wird von einem elastischen Knorpelgerüst in Form gehalten. Zwei Strukturen entscheiden darüber, wie nah das Ohr am Kopf liegt: die Anthelixfalte, also die geschwungene Knorpelkante innerhalb der Ohrmuschel, und die Concha, die tiefe Ohrmuschelhöhle rund um den Gehörgang.
Bei abstehenden Ohren ist die Anthelixfalte zu flach ausgebildet oder fehlt ganz. Der obere Ohrrand klappt dann nicht nach innen, sondern steht seitlich ab. Bei manchen Kindern kommt eine vergrößerte Concha dazu, die das ganze Ohr vom Kopf wegdrückt. Häufig liegen beide Ursachen gemeinsam vor. Der Fachbegriff lautet Otapostasis, umgangssprachlich spricht man von Segelohren.
Abstehende Ohren treten familiär gehäuft auf. Sie sind keine Folge von falschem Liegen, falscher Pflege oder Mützen.
Etwa jedes zwanzigste Kind hat abstehende Ohren. Rechnet man alle angeborenen Formvarianten der Ohrmuschel dazu, also auch eingerollte Ohrränder, Tassenohren oder Stahl-Ohren, ist etwa jedes zehnte Neugeborene betroffen.
Ein Teil dieser Formvarianten wächst sich aus. Verlassen sollte man sich darauf nicht: Nur ungefähr ein Drittel korrigiert sich in den ersten Lebenswochen von selbst, und ausgerechnet die stärker ausgeprägten Formen bessern sich am seltensten spontan.
Medizinisch ist nichts zu behandeln. Der Grund, warum Familien zu uns kommen, ist ein anderer: Hänseleien und das Gefühl, anders auszusehen. Das sind die mit Abstand häufigsten Beweggründe für eine Korrektur.
Nach einer Korrektur bessern sich Lebensqualität und Wohlbefinden messbar, und zwar am deutlichsten bei den Kindern, die vorher tatsächlich gehänselt worden sind. Negative psychische Auswirkungen der Operation sind nicht beschrieben.
Gleichzeitig gehört zur Wahrheit: Die allermeisten Kinder mit abstehenden Ohren sind psychisch völlig unauffällig. Selbstwert, Ängstlichkeit und Stimmung liegen im Normbereich. Abstehende Ohren machen kein Kind unglücklich, sie können es aber im Umgang mit anderen Kindern belasten. Deshalb besprechen wir die Entscheidung für oder gegen eine Korrektur in Ruhe mit Ihnen und vor allem mit Ihrem Kind selbst.
In den ersten Lebenswochen ist der Ohrknorpel ungewöhnlich weich und formbar. Verantwortlich dafür sind vor allem mütterliche Hormone im kindlichen Kreislauf und die noch unreife Knorpelstruktur. Mit jeder Woche wird der Knorpel fester und lässt sich schlechter umformen.
Dieses Zeitfenster nutzt die Ohrschienung. Wir arbeiten mit der klassischen Klebetechnik: Das Ohr wird mit hautfreundlichen Pflasterstreifen in die gewünschte Form gebracht und dort gehalten, bis der Knorpel die neue Form annimmt. Der Vorgang ist schmerzlos, es wird nichts geschnitten und keine Narkose gebraucht.
Wir verwenden bewusst keine konfektionierten Silikonschienen. Die Erfolgsaussichten sind bei beiden Verfahren vergleichbar, die Klebetechnik verursacht aber deutlich seltener Druckstellen und Hautreizungen, sie lässt sich an jede Ohrform einzeln anpassen, und Sie können als Eltern zuhause selbst nachkleben. Genau das zeigen wir Ihnen.
Je früher, desto besser. Wird in der ersten Lebenswoche begonnen, gelingt die Korrektur bei mehr als neun von zehn Kindern. Bis etwa zum 14. Lebenstag ist die Aussicht fast genauso gut. Danach fällt sie spürbar ab, und ab der dritten bis vierten Lebenswoche spricht nur noch ein Teil der Kinder gut an.
Ganz vorbei ist das Zeitfenster damit nicht. Bis etwa zum Ende des dritten Lebensmonats ist ein Versuch noch sinnvoll, er dauert dann aber länger und der Erfolg ist unsicherer. Danach ist der Knorpel zu fest, und wir raten von einer Schienung ab, statt Ihnen und Ihrem Kind Wochen mit Pflaster ohne realistische Aussicht zuzumuten. Wir schauen uns das Ohr an und sagen Ihnen ehrlich, wo Ihr Kind steht.
Die Therapie dauert im Schnitt vier bis sechs Wochen, bei sehr frühem Beginn manchmal nur zwei. Wir kleben das Ohr beim ersten Termin selbst und zeigen Ihnen dabei Schritt für Schritt, wie es geht. Das Nachkleben zuhause übernehmen dann Sie, das Material bekommen Sie mit. Zur Kontrolle sehen wir uns regelmäßig, damit wir rechtzeitig nachjustieren können.
Die Nebenwirkungen sind gering: Bei der Klebetechnik kommt es bei etwa einem von zwanzig Kindern zu einer leichten Hautreizung oder Druckstelle, die folgenlos abheilt. Je später mit der Behandlung begonnen wird, desto häufiger treten solche Hautprobleme auf. Wenn die Haut gereizt ist, machen wir eine Pause oder kleben anders, das kostet ein paar Tage, aber nicht den Erfolg.
Eine Frage, die oft kommt: Stillen verbessert das Ergebnis nicht. Die Vorstellung, gestillte Kinder hätten weicheren Ohrknorpel, findet sich in vielen Texten, lässt sich aber nicht belegen.
Hier ist Ehrlichkeit wichtiger als ein schönes Versprechen: Gerade abstehende Ohren neigen im Langzeitverlauf zum Rückfall. Etwa ein Drittel der Ohren stellt sich im Lauf des ersten Lebensjahres wieder ab, obwohl das Ergebnis am Ende der Behandlung sehr gut ausgesehen hat. Stehen die Ohren in der Familie, ist das etwas wahrscheinlicher.
Was das praktisch heißt: Eine Schienung ist den Versuch wert, weil sie schmerzlos ist und Ihrem Kind eine spätere Operation ersparen kann. Sie ist aber keine Garantie. Wenn sich die Ohren im Kleinkindalter wieder abstellen, ist nichts verloren, die Operation bleibt jederzeit möglich.
Ist das Zeitfenster für die Schienung vorbei, ist die Operation der einzige Weg, die Ohrform dauerhaft zu verändern. Sie ist gut untersucht, technisch ausgereift und die Ergebnisse halten.
Wir operieren ab etwa dem 5. Lebensjahr. Bis dahin hat die Ohrmuschel nahezu ihre endgültige Größe erreicht, der Knorpel ist noch gut formbar, und das Kind ist alt genug, um zu verstehen, was passiert, und die Nachbehandlung mitzumachen. Das ist auch international der übliche Zeitpunkt.
Frühere Eingriffe sind machbar und stören das Ohrwachstum nicht. Wir raten trotzdem in aller Regel dazu, das Vorschulalter abzuwarten, weil ein Kind, das die Operation selbst mitentscheidet, die Wochen mit Verband und Stirnband deutlich besser trägt.
Viele Familien wählen die Zeit kurz vor dem Schuleintritt. Genauso gut möglich ist die Operation im Schulalter, im Jugendalter oder im Erwachsenenalter, bei Erwachsenen auch in örtlicher Betäubung.
Der Hautschnitt liegt hinter dem Ohr, in der natürlichen Falte zwischen Ohr und Kopf. Die spätere Narbe ist dort verborgen und im Alltag nicht zu sehen. Über diesen Zugang legen wir den Knorpel frei.
Wir arbeiten mit einer knorpelschonenden Technik: An der Vorderseite wird der Knorpel mit einer feinen Feile gezielt angeraut und dadurch geschwächt. Der Knorpel biegt sich daraufhin von selbst in die gewünschte Richtung, weil sich die Spannungsverhältnisse in seinem Inneren verändern. Es wird also nicht mit Gewalt eine Form erzwungen, sondern die natürliche Biomechanik des Knorpels genutzt. Ist die Ohrmuschelhöhle zu groß, reduzieren wir zusätzlich etwas Knorpel. Die neue Position sichern wir mit feinsten selbstauflösenden Nähten.
Der Vorteil gegenüber Techniken, die das Ohr nur mit Dauerfäden zurückziehen: Es entstehen keine scharfen Kanten, die Anthelix bekommt eine weiche, runde Form, und die Nähte stehen nicht unter Dauerspannung. In großen Auswertungen muss bei dieser Technik seltener nachoperiert werden als bei reinen Nahttechniken. Wie in allen unseren Bereichen gilt auch hier der Grundsatz der gewebeschonenden Chirurgie.
Der Eingriff dauert etwa 90 bis 120 Minuten. In fast allen Fällen werden beide Ohren in einer Sitzung operiert, damit sie zueinander passen.
Kinder werden in kurzer Vollnarkose operiert. Wir arbeiten mit einer Larynxmaske, es kommt also kein Schlauch in die Luftröhre. Zusätzlich betäuben wir die Nerven rund um das Ohr örtlich. Dadurch braucht Ihr Kind während und nach der Operation deutlich weniger Schmerzmittel und wacht ruhiger auf. Die Narkose führt immer eine auf Kinder spezialisierte Kinderanästhesistin oder ein Kinderanästhesist durch.
Nüchternzeiten halten wir kurz: klare Flüssigkeiten wie Wasser, Tee oder verdünnter Saft bis eine Stunde vor der Operation, Essen bis sechs Stunden vorher. Nach dem Aufwachen darf Ihr Kind sofort trinken und essen.
Wir operieren ambulant im SOO.med Kinder-OP in 1170 Wien, alternativ in der Privatklinik Döbling. Sie begleiten Ihr Kind in den Operationsraum und bleiben dabei, bis es eingeschlafen ist. Direkt nach dem Aufwachen sind Sie wieder bei ihm. Meist sind Sie nach wenigen Stunden zuhause.
Das Erstgespräch und alle Kontrollen finden in unseren Ordinationen statt: 1130 Wien, 1170 Wien und Klagenfurt.
Ihr Kind bekommt für 7 Tage einen zirkulären Kopfverband. Diesen Verband legt der Operateur selbst an, er ist Teil des Eingriffs und hält die neue Form, während die Schwellung zurückgeht.
Danach folgt für ein bis zwei Wochen ein dünnes Stirnband rund um die Uhr, bei Bedarf länger. Damit lassen sich kleine Unterschiede zwischen den Seiten noch nachjustieren, weil der Knorpel bis etwa zweieinhalb Monate nach der Operation formbar bleibt. Aus demselben Grund sollten lange, schwere Haare erst nach drei Monaten wieder hinter die Ohren gelegt werden.
Schmerzmittel geben Sie zuhause nach einem klaren Schema zum Schlucken, meist reichen Paracetamol und Ibuprofen für wenige Tage. Nähte müssen nicht gezogen werden, sie lösen sich von selbst auf. Kindergarten oder Schule sind nach wenigen Tagen wieder möglich, mit Stirnband. Auf Sport und alles, wo ein Ball oder ein anderes Kind das Ohr treffen kann, verzichten wir für vier bis sechs Wochen. Die Wundkontrolle machen wir bei der Verbandabnahme, die Abschlusskontrolle nach etwa drei Monaten.
Die Zufriedenheit nach einer Ohranlegeplastik ist hoch. Rund neun von zehn Familien sind mit dem Aussehen der Ohren deutlich zufriedener als vorher und würden sich wieder dafür entscheiden.
Wie jeder Eingriff hat auch die Ohranlegeplastik Risiken. Möglich sind Nachblutung oder Bluterguss unter der Haut, Wundinfektion, auffällige Narbenbildung bis hin zum Keloid und ein Wiederabstehen des Ohres. Insgesamt bleibt die Komplikationsrate im niedrigen einstelligen Prozentbereich, schwere Komplikationen sind Ausnahmen. Leichte Asymmetrien zwischen rechts und links kommen vor, denn auch nicht operierte Ohren sind nie exakt gleich. In seltenen Fällen ist eine Nachkorrektur sinnvoll.
Wenn Sie in den ersten Tagen nach der Operation zunehmende Schmerzen, ein pochendes, einseitig sehr enges Gefühl unter dem Verband, Fieber oder Blut am Verband bemerken, rufen Sie uns bitte sofort an. Ein Bluterguss unter der Haut gehört rasch entlastet.
Wir sind Kinderchirurgen. Das heißt: kindgerechter Ablauf vom Erstgespräch bis zur Abschlusskontrolle, kurze Nüchternzeiten, Narkose durch spezialisierte Kinderanästhesist:innen, Eltern dabei, rasche Termine und dieselbe Ansprechperson über die gesamte Behandlung. Wir sagen Ihnen auch, wenn wir von einer Operation abraten.
Vereinbaren Sie ein Erstgespräch, wenn Ihr Kind unter Hänseleien leidet, wenn Sie vor dem Schuleintritt eine Korrektur planen, und vor allem so rasch wie möglich, wenn Ihr Neugeborenes abstehende Ohren hat. In den ersten Lebenstagen zählt jeder Tag.

Ab welchem Alter kann operiert werden?
Wir operieren in der Regel ab dem 5. Lebensjahr. Dann hat die Ohrmuschel fast ihre endgültige Größe und das Kind kann die Nachbehandlung mit Verband und Stirnband gut mitmachen. Frühere Eingriffe sind ohne Wachstumsstörung möglich, aber selten nötig. Mehr dazu unter Wann ist der richtige Zeitpunkt.
Hört mein Kind mit abstehenden Ohren schlechter?
Nein. Abstehende Ohren betreffen nur die Form der Ohrmuschel. Gehörgang, Trommelfell und Innenohr sind normal angelegt, das Hören ist nicht beeinträchtigt.
Wachsen sich abstehende Ohren aus?
Nur bei einem Teil der Kinder. Ungefähr ein Drittel der angeborenen Ohrformvarianten korrigiert sich in den ersten Lebenswochen von selbst, ausgeprägte Formen deutlich seltener. Wer abwartet, verliert das Zeitfenster für die Schienung.
Bis wann ist eine Schienung ohne Operation möglich?
Am besten in der ersten Lebenswoche, dort gelingt sie bei mehr als neun von zehn Kindern. Bis etwa zum 14. Lebenstag ist die Aussicht fast genauso gut, danach fällt sie ab. Ein Versuch ist bis zum Ende des dritten Lebensmonats sinnvoll, dann aber mit längerer Therapiedauer und unsichererem Ergebnis. Später raten wir davon ab.
Kleben oder Silikonschiene, was ist besser?
Wir arbeiten mit der Klebetechnik. Die Erfolgsaussichten sind bei beiden Verfahren vergleichbar, das Kleben verursacht aber seltener Druckstellen und Hautreizungen und lässt sich an jede Ohrform einzeln anpassen. Dazu kommt ein praktischer Vorteil: Sie können zuhause selbst nachkleben.
Tut die Ohrschienung dem Baby weh?
Nein. Es wird nichts geschnitten und keine Narkose gebraucht. Etwa eines von zwanzig Kindern bekommt eine leichte Hautreizung oder Druckstelle, die folgenlos abheilt. Deshalb kontrollieren wir regelmäßig.
Muss ich als Elternteil selbst kleben?
Ja, den Großteil davon. Wir kleben beim ersten Termin und zeigen Ihnen dabei genau, wie es geht. Das Nachkleben zuhause übernehmen dann Sie, das Material bekommen Sie mit. Die meisten Eltern haben das nach zwei bis drei Durchgängen sicher heraus.
Kann das Ohr nach der Schienung wieder abstehen?
Ja, das kommt vor. Etwa ein Drittel der Ohren stellt sich im Lauf des ersten Lebensjahres wieder ab. Wenn das passiert, bleibt die Operation im Vorschulalter jederzeit möglich.
Wie lange muss mein Kind den Verband tragen?
Sieben Tage einen zirkulären Kopfverband, danach ein bis zwei Wochen ein dünnes Stirnband rund um die Uhr. Kindergarten und Schule sind mit Stirnband nach wenigen Tagen wieder möglich. Details unter Nach der Operation.
Wann darf mein Kind wieder Sport machen?
Nach etwa vier bis sechs Wochen. In dieser Zeit vermeiden wir alles, wobei ein Ball oder ein anderes Kind das Ohr treffen kann. Schwimmen ist erst nach vollständiger Wundheilung sinnvoll.
Bleiben Narben sichtbar?
Der Schnitt liegt in der Falte hinter dem Ohr und ist im Alltag nicht zu sehen. Eine Narbe entsteht immer, sie ist bei diesem Zugang aber verborgen. Bei Neigung zu Keloiden besprechen wir das vorher, siehe auch Hautveränderungen beim Kind.
Hält das Ergebnis dauerhaft?
Ja. Nach abgeschlossener Heilung ist die Korrektur stabil. Ein Wiederabstehen ist möglich, aber selten, und tritt meist in den ersten Monaten auf, solange der Knorpel noch formbar ist.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Bei Kindern unter 14 Jahren und nachvollziehbarem psychosozialem Leidensdruck übernimmt die österreichische Sozialversicherung die Kosten häufig, in Einzelfällen auch bis 18 Jahre. Das klären wir im Erstgespräch konkret für Ihr Kind.
Muss ich mein Kind zur Operation überreden?
Nein, im Gegenteil. Kinder, die selbst mitentscheiden, kommen mit Verband und Stirnband besser zurecht und sind mit dem Ergebnis zufriedener. Wenn Ihr Kind nicht will, ist Abwarten die bessere Entscheidung. Die Operation ist in jedem Alter möglich.
Erstellt und medizinisch geprüft von Priv.-Doz. DDr. Wilfried Krois, Facharzt für Kinder- und Jugendchirurgie. Letzte Aktualisierung: 8. August 2026.
In den ersten Lebenswochen ist der Ohrknorpel so weich, dass sich abstehende Ohren ohne Operation korrigieren lassen. Wir kleben das Ohr mit hautfreundlichen Pflasterstreifen in Form und zeigen Ihnen, wie Sie zuhause selbst nachkleben.
Rufen Sie uns bitte gleich an, wenn Ihnen an Ihrem Neugeborenen abstehende Ohren auffallen. Hier zählt jeder Tag.
Ist das Zeitfenster für die Klebung vorbei, korrigieren wir die Ohren operativ. Der Schnitt liegt verborgen in der Falte hinter dem Ohr, der Knorpel wird schonend geschwächt und legt sich von selbst an.
Die Operation ist auch im Schulalter, im Jugendalter und im Erwachsenenalter jederzeit möglich.

"Die Kinderchirurgen" betreiben ehrenamtlich den Verein "Helping Hands for Anorectal Malformations International" um mit Hilfe von Spendengeldern die Korrektur von seltenen Fehlbildungen des Anus weltweit zu unterstützen.